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DFN-Terminplaner: Gemeinsam Termine finden - ohne Werbung und Datenkraken

Jede:r kennt diese Situation: Ein gemeinsamer Termin soll gefunden werden, mehrere Personen müssen die Verfügbarkeit angeben und am Ende beginnt die Suche nach einem passenden Zeitfenster. Oder das eigene Kursangebot soll Interessierten unkompliziert als Terminslots für die Buchung angeboten werden.

Dafür kommt ein Online-Terminplaner zum Einsatz. In der Praxis landen Nutzer:innen dabei schnell bei bekannten kommerziellen Angeboten - nicht selten begleitet von Werbung, Tracking oder Funktionen, die mit dem eigentlichen Zweck wenig zu tun haben.

Mit dem DFN-Terminplaner steht eine werbefreie und frei zugängliche Alternative zur Verfügung. Das von fairkom entwickelte Werkzeug unterstützt mehr als 360 deutsche Universitäten und Forschungseinrichtungen bei der Terminfindung, bei Umfragen und bei der Verwaltung von Buchungslisten.

Das Deutsche Forschungsnetz (DFN) stellt im Rahmen der DFN-Betriebstagung am 06.10.2026 den neuen Dienst vor und fairkom ist vor Ort mit dabei.

Der Terminplaner als universelles Werkzeug zur Terminfindung und für Buchungen

Ob Besprechung, Gremiensitzung, Lehrveranstaltung, Sprechstunde oder ein individuelles Kursangebot: Mit dem DFN-Terminplaner lassen sich Termine und Verfügbarkeiten unkompliziert organisieren.

Im Mittelpunkt stehen dabei verschiedene Anwendungsfälle:

  • Terminabstimmung: Termine als Abstimmung erstellen und mit anderen Personen teilen, um gemeinsam einen Termin zu finden.
  • Buchungsliste: Kurse oder Veranstaltungen definieren und für Teilnehmende zum Buchen zur Verfügung stellen.
  • Umfrage: Befragung definieren, Antworten, Feedback, Meinungen einholen und Daten auswerten.

Auch bei international zusammengesetzten Gruppen können Termine dank Zeitzonenunterstützung eindeutig dargestellt und koordiniert werden.

Von TERMINO zum neuen DFN-Terminplaner

Die Geschichte des Projekts reicht dabei einige Jahre zurück. Vor rund fünf Jahren stellte fairkom dem DFN eine Variante von TERMINO bereit. Mit der Zeit wurde jedoch deutlich, dass die Anforderungen an einen modernen Terminplaner weiter gestiegen waren.

Die Entscheidung fiel daher auf eine Neuentwicklung. Vor rund einem Jahr begann fairkom mit der Arbeit und entwickelte eine neue Generation des Terminplaners - mit dem Ziel, Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität und technische Möglichkeiten zu optimieren und zu erweitern.

Inzwischen kann das Ergebnis frei zugänglich und innerhalb des Deutschen Forschungsnetz von Universitäten und Forschungseinrichtungen genutzt werden.

Moderne Architektur für einen modernen Terminplaner

Bei der Neuentwicklung wurde auch die  technische Basis des Terminplaners modernisiert.

Das Backend basiert auf Java und Spring, die Daten werden in PostgreSQL verwaltet. Für die Benutzeroberfläche kommt React zum Einsatz.

Diese Architektur schafft eine solide Grundlage für die Adaptierung und Weiterentwicklung des Systems und ermöglicht es, komplexe Termin- und Buchungsszenarien übersichtlich abzubilden.

Auch die Kommunikations- und Integrationsmöglichkeiten spielen eine wichtige Rolle. Die Architektur ist darauf ausgelegt, den Terminplaner nicht als isoliertes Werkzeug zu betrachten, sondern als Bestandteil einer modernen digitalen Hochschul- und Forschungsinfrastruktur.

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